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Boule - Petanque

Kontakt: Rainer Skibbe, Tel. 0551-97406


Boule-Bahnen auf dem vereinseigenem Gelände am Siekweg 26
Seit Ende 2005 verfügt der FC Grone auf dem Vereinsgelände am Siekweg über eigene Boulebahnen. Die Boulebahnen sind nach internationalen Richtwerten erstellt worden. Die Boulebahnen sind für alle Vereins- mitglieder zugänglich. Selbstverständlich bieten wir allen Interessierten „Boulérn“ die Möglichkeit unsere Bahnen zu nutzen. Setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung - info@fcgrone.de

 

Boule oder Pétanque?
Boule heißt auf deutsch schlicht und einfach "Kugel". Im Laufe der Zeit entwickelten sich vor allem in Frankreich verschiedene Kugelspiele. Die populärste Variante dieser "Jeux de Boules" ist Pétanque, das auch in Deutschland gespielt wird. Doch die Bezeichnung Boule ist im deutschen Sprachraum geläufiger und hat sich allgemein durchgesetzt.

 

Sport

Boulé – Petanque weltweit beliebt

 

 

Spiel

Boulé – Petanque die kommunikative Freizeitbeschäftigung

   

Spaß

überall für Jung und Alt

   

 

Zur Geschichte der Boule-Spiele
Die Entwicklung der Boule-Spiele reicht Jahrhunderte zurück. Ihren Anfang nahmen sie in Form unterschiedlicher Kugelspiele, die in zahlreichen Ländern von allen Schichten der Bevölkerung ausgeübt wurden. Schon im 13. Jahrhundert wurde in Frankreich mit Holzkugeln Boule gespielt. Hierbei ging es darum, die Kugel möglichst nahe an ein Ziel zu plazieren, entsprach also in etwa den heutigen Versionen. 1369 verbot Karl V. dieses Spiel, weil er die Staatssicherheit gefährdet sah, da die Soldaten anstatt Bogenschießen zu üben, ihre Freizeit dem Boule-Spiel widmeten. Die Pariser Synode von 1697 untersagte allen Geistlichen, in der Öffentlichkeit Boule zu spielen.

Genauso wie das Spiel verfolgt wurde, gab es andererseits auch öffentliche Unterstützung. Die berühmte Fakultät von Montpellier bestätigte im 16. Jahrhundert den Wert des Boule-Spiels für die Gesundheit: "Es gibt keinen Rheumatismus oder andere ähnliche Leiden, die nicht durch dieses Spiel vereitelt werden können, es ist für jede Altersstufe geeignet:" Ludwig XI. wußte das auch und spielte häufig Boule, und der bekannte Generalfeld- marschall Turenne galt als unschlagbar.

Die Popularität des Spiels stieg im 19. Jahrhundert stark an. Es wurde nicht mehr nur auf Wiesen außerhalb der Stadt gespielt, sondern überall, wo Platz war, in den Straßen und auf den Marktplätzen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann man in Lyon das "Boule Lyonnaise" zu spielen. 1894 wurde dort auch der erste Wettbewerb veranstaltet, bei dem über 1000 Spieler drei Tage lang um die Plätze rangen. 1906 wurde der erste Verband gegründet.

In Italien entwickelte sich eine weitere Version, das "Boccia". Gespielt wird auf 4,50 m breiten und 28 m langen, speziell präparierten Plätzen. Die Kugeln sind aus Holz und haben unterschiedliche Farben, um sie auseinderhalten zu können. Im Jahre 1898 wurde in Turin der erste Boccia-Verband gegründet. In Frankreich gibt es heute einige unbedeutende regionale Spiele sowie das bereits erwähnte "Boule Lyonnaise", das "Jeu Provencal" und das jüngste, aber heute populärste aller Boule-Spiele: "Pétanque". Die Spielidee ist immer die gleiche, es wird versucht eine oder mehrere Kugeln näher an eine Zielkugel zu plazieren als der Gegner. Unterschiedlich sind die Spielregeln, das Gewicht der Kugeln und die Abmessungen des Spielfeldes.

 

Kleine Regelkunde
Boulé - Petanque ist eine Sportart, in der zwei Mannschaften gegeneinander spielen, und zwar

3 Spieler gegen 3 Spieler (Triplette)
2 Spieler gegen 2 Spieler (Doublette)
1 Spieler gegen 1 Spieler (Tête-à-tête)

Beim Triplette hat jeder Spieler zwei Kugeln,  beim Doublette und beim Tête-à-tête jeder Spieler drei Kugeln zur Verfügung.

Die Eisenkugeln haben einen Durchmesser von 7,05 bis 8,00 cm und ein Gewicht von 650 bis 800 Gramm. Sie besitzen eine Art "Nummernschild", eine gestanzte Zahl/Buchstaben- kombination, um Verwechslungen zu vermeiden.

Vor Beginn des ersten Durchgangs wird ausgelost, welche Mannschaft das Ziel (eine kleine Holzkugel von 25 - 35 mm Durchmesser) zuerst werfen darf. Ein Spieler dieser Mannschaft zeichnet einen Kreis auf den Boden (35 - 50 cm Durchmesser), aus dem die Zielkugel - auch Schweinchen genannt - auf eine Entfernung von 6 - 10 m geworfen wird.

Die gleiche Mannschaft wirft nun eine erste Kugel, dem Ziel so nahe wie möglich. Beim Wurf müssen die Füße des Spielers innerhalb des Kreises sein und Bodenkontakt behalten, bis die gespielte Kugel den Boden berührt.

Mannschaft B versucht nun, eine Kugel dem Ziel noch näher zu bringen - ist ihr das gelungen, versucht Mannschaft A diese Kugel zu überbieten...und so fort, bis alle Kugeln gespielt sind.

Hat eine Mannschaft keine Kugeln mehr, versucht die andere Mannschaft ihre Kugeln so zu plazieren, dass sie näher am Ziel liegen als die dem Ziel am nächsten liegenden gegnerischen Kugeln. Denn jede Kugel einer Mannschaft, die dem Ziel näher liegt als die bestplazierte des Gegners zählt einen Punkt.

In einem Durchgang wird also mindestens 1 Punkt vergeben (wenn bereits die zweitnächste  Kugel die eines Gegners ist) und im Extremfall gibt es 6 Punkte, wenn eben alle Kugeln besser plaziert sind als die beste des Gegners.

Die Mannschaft, die den Durchgang gewonnen hat, beginnt den nächsten wie vorher beschrieben.

Das Spiel ist beendet, wenn ein Team 13 Punkte gewonnen hat.

 


weitere Informationen:
Deutscher Petanque Verband e.V.
http://www.petanque-dpv.de